Pressemitteilung der Fraktion WFO – LKR

Schlüsseltechnologie „Brennstoffzelle“ für die Übermorgenstadt Oldenburg
Pionieranwender für sauberes Klima durch emissionsfreie Wasserstofftechnologie und Brennstoffzellenanwendung im Verkehr

Unser Fraktionsmitglied Dr. Hans Hermann Schreier konnte sich auf der „NIP Nationales Innovations Programm“ einen fundierten Eindruck über die Entwicklungsergebnisse der letzten 10 Jahre auf dem Gebiet der Elektromobilität auf der Grundlage von Wasserstoffanwendung mittels Brennstoffzellen machen. Für die kommenden Jahre wird ein 500 Mio. € Programm unter Federführung des Bundesministers für Verkehr und digitaler Infrastruktur mit Partei-übergreifender Unterstützung aufgelegt, um dieser Schlüsseltechnologie in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen.
Oldenburg hat bereits mehre Institute und Unternehmen, die sich intensiv mit der Qualitätskontrolle bei der Massenproduktion von Brennstoffzellen-Komponenten, Katalysatorentwicklung zur Leistungssteigerung und Kostenreduktion sowie in der Anwendungsentwicklung von e-Mobilität beschäftigen.
Um unserem Anspruch nach Vorreiter bei sauberer Mobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzelle gerecht zu werden, schlägt die Fraktion WFO – LKR vor:

1. Sich intensiv um die erstmalige Erstellung einer Wasserstofftankstelle zu bewerben und die Bundes- Initiative H2 Mobility zu nutzen und zu unterstützen.

2. Ein Konzept zu entwickeln, dass eine Modellregion „Wasserstoffwirtschaft Nord-West“ mit Oldenburg als wirtschaftlich wissenschaftlichem Zentrum etabliert. Dabei ist die bundesweite CEP Clean Energy Partnership Initiative zu nutzen zu unterstützen.

„Brennstoffzellen bestehen aus einer kompakten Zusammenstellung einzelner Zellen, die von Wasserstoff und Luftsauerstoff durchströmt werden und katalytisch Strom für den Elektromotor erzeugen. Dieser treibt ein Fahrzeug an und emittiert nur reines Wasser, keine schädlichen Gase wie CO2, Stickstoff- oder Kohlenstoffverbindungen.
Brennstoffzellen im Fahrzeug sind servicefreundlich. Das Tanken dauert wenige Minuten, die Reichweiten sind über 600 km. Auch bei kalten Temperaturen tritt kein Leistungsverlust ein.
Der grüne Wasserstoff kann aus regenerativen Quellen erzeugt werden. Er ist das einzig realistische chemische Speichermedium, um die stark fluktuierende Windenergieerzeugung wirtschaftlich zu nutzen“ erläutert Dr. Hans Hermann Schreier.

Dr. Hans Hermann Schreier
Fraktion WFO – LKR
Kleine Kirchenstraße 11
26122 Oldenburg
0441-5099999
0163-7645842

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