Wir wünschen einen schönen Mai – Feiertag

Der 1. Mai wird in Deutschland seit 1933 als gesetzlicher Feiertag begangen. Er stellt die Solidarität zur Arbeiterbewegung in den Fokus und soll dafür Sorge tragen, das eine arbeitende Hand nicht in Vergessenheit gerät.

Doch – woher kommt eigentlich genau dieser Feiertag? Den Anfang nahm dieser Tag in Amerika – genauer gesagt in Chicago, wo seinerzeit über 90.000 Menschen auf die Straßen gingen, um gegen menschenunwürdige Arbeitszeiten zu protestieren. In ganz Amerika waren es knapp 400.00 Menschen, die sich der Industrie widersetzten und sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzten.

Am 1. Mai 1890 gingen  dann auch erstmals in Deutschland die Arbeiter auf die Straße, um die Arbeitsbedingungen auch hierzulande zu verbessern. Der Tag wird also als Tag der Arbeit, als Tag der Arbeiter und als Tag der Solidarität gefeiert.

Leider gibt es auch immer wieder negative Schlagzeilen zu diesem Maifeiertag. Ausschreitungen, Gewaltexzesse, Brände und willkürliche Sachbeschädigungen bleiben leider meist als einzige Erinnerung zu diesem doch so tollen und vor allem vernünftigen Feiertag in uns haften. Zu viele Bilder haben sich von diesen gewaltbereiten Protesten in unser Hirn eingebrannt. Von Solidarität ist da meist nicht viel zu spüren – Hass und Wut sind jedoch allgegenwärtig. Schlimmer noch – man erwartet diese Dinge sogar im Vorfeld und viele Hundertschaften müssen sich – einschließlich derer Familienangehörige – Sorgen machen, ob sie denn auch wieder gesund heimkehren.

Wir – von der Fraktion WFO – LKR wünschen Ihnen trotzdem einen friedlichen und beschaulichen Maifeiertag. Und seien sie sich sicher: Wir verstehen unter Solidarität das gemeinsame Feiern, das gemeinsame Freuen über erreichte Meilensteine und das gemeinsame Arbeiten an noch besseren Bedingungen in der nahen und fernen Zukunft. Insofern können sie sich sicher sein, das wir diesen Feiertag ganz im Sinne derer begehen, die in ihm eine Chance auf friedliche und auf Konsens und Vernunft ausgelegte Verbesserung für die „schaffende Hand“ sehen und sahen.

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