Öffentlich-private Partnerschaft für bezahlbaren Wohnraum

WFO-LKR sieht nicht den Staat als alleinigen Bauherrn, sondern empfiehlt eine partnerschaftliche Vorgehensweise mit der mittelständischen Bauwirtschaft. Grundvoraussetzung für geringe Mieten ist die kostengünstige Erstellung der Wohnungen. Dies soll dadurch erfolgen, dass die Stadt verbilligt Grundstücke denjenigen Unternehmern zur Verfügung stellt, die bereit und in der Lage sind, mit angemessener Qualität für einen Quadratmeterpreis für deutlich unter zweitausend € komplette Wohnungen zu errichten. Diese Konzepte und Unternehmer gibt es.
WFO-LKR sehen die Belegungsquoten von 30 oder 50 % kritisch, da insbesondere die übrigen Mieter dies mit höheren Preisen bezahlen und somit den sozialen Wohnungsbau finanzieren müssen.

WFO-LKR fordert deshalb für den „sozialen“ Wohnungsbau:

1. Nachhaltige Senkung der Baukosten durch Verringerung von Vorschriften, dies ist ureigenste Aufgabe des Staates, nicht der Bau von Wohnungen.
2. Konsequente Nutzung neuester Technologien unter Einbindung der regionalen mittelständischen Wirtschaft.
3. Kostensenkungen durch Standardisierung, Modularisierung und kürzere Bauzeiten.
4. Verringerung von Bürokratiekosten in Gestalt von Auflagen und Regeln, sowie Genehmigungszeiten.
5. Die Kommune sollte städtische Baugrundstücke verbilligt zur Verfügung stellen.

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